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Sektion Zwiesel

Finale an der „Schwarzen Perle“

Wald-Verein Zwiesel erwandert letzte Ilz-Etappe

Nachdem der Wald-Verein Zwiesel in den vergangenen Jahren bereits die ersten beiden Etappen entlang der Ilz, der „Schwarzen Perle des Bayerischen Waldes“, gemeistert hatte, stand nun das große Finale auf dem Programm: die rund zehn Kilometer lange Strecke von Fischhaus nach Hals.

Der Start in den Tag war wettertechnisch alles andere als vielversprechend. Schon bei der Abfahrt in Zwiesel regnete es, für den Nachmittag waren zudem kräftige Gewitter angekündigt. Doch kaum in Fischhaus angekommen, zeigte sich das Wetter plötzlich von seiner besten Seite: Die Sonne kam heraus und sorgte gleich für deutlich bessere Stimmung bei den 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Vor Ort teilte sich die Gruppe auf zwei Routen auf. Die erste Gruppe entschied sich für die sportlichere Variante am linken Ilzufer. Dort ging es über Stock und Stein, auf schmalen, verwurzelten Pfaden, über steile Anstiege, gesicherte Abstiege und kleine Holzbrücken. Sogar ein malerischer Wasserfall lag auf dem Weg, bevor die Wanderer schließlich das Ende des Ilz-Stausees erreichten.

Die zweite Gruppe wählte die Route am rechten Ufer entlang der ehemaligen Bahntrasse. Ganz so gemütlich wie erwartet wurde es allerdings auch dort nicht. Der Weg wurde schmaler und führte ebenfalls über wurzelige Pfade. Mehrere Anstiege, teils mit Holzbohlen gesichert, brachten die Wanderer ordentlich ins Schwitzen. Doch die wunderschönen Blicke auf die Ilz machten jede Anstrengung schnell wieder wett.

An der idyllisch gelegenen Maismühle wurde der Weg wieder breiter und entspannter. Von dort aus führte die Strecke weiter entlang des Stausees bis zur Staumauer, wo die erste Gruppe bereits wartete. Gemeinsam ging es anschließend die letzten zwei Kilometer entlang der Ilz bis zum Gasthof Triftsperre.

Gerade als alle gemütlich im Biergarten Platz genommen hatten, machte das angekündigte Gewitter ernst. Die letzten rund zwanzig Minuten der Wanderung über die Triftsperre, durch den Trifttunnel und entlang des Stockbauerwegs bis zum Bus wurden deshalb mit Schirm und Regenkleidung zurückgelegt.

Der guten Stimmung tat das aber keinen Abbruch. Trotz Regenfinale waren sich alle einig: Diese letzte Etappe entlang der Ilz war ein echtes Erlebnis – abwechslungsreich, beeindruckend und ein würdiger Abschluss der Wanderreihe an der „Schwarzen Perle des Bayerischen Waldes“.