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62. Kunstausstellung Zwiesler Buntspecht

Wieder farbenfroh sicher im Nest gelandet – 62. Kunstausstellung Zwiesler Buntspecht

Etagen der Kunstausstellung in der Mittelschule Zwiesel

Einfach wieder ein Augenschmaus ist auch diese 62. Kunstausstellung des Zwiesler Buntspechts. Viele Vorberichte mit entsprechenden Bildern wiesen bereits im Vorfeld schon auf die neue Ausstellung hin. Vorsitzender Reinhard Wölfl, die künstlerische Leiterin Annemarie Pletl, sowie das seit Jahren bewährte Buntspecht-Team, hatten es wieder einmal geschafft, eine bemerkenswerte Ausstellung für die Besucher zu präsentieren. An zwei Tagen hatten 150 Künstlerinnen und Künstler, rund 400 unterschiedlichste „Meisterwerke“ ihrer neugeschaffenen Objekte mit Bildern unterschiedlichster Malereitechnik, wertvollen Glaskunstobjekten, beeindruckenden Holzskulpturen, geschmackvoller Keramik, in den vorbereiteten Räumen der Mittelschule Zwiesel abgeliefert. Die von der Jury ausgewählten Objekte wurden von den fleißigen Helferinnen und Helfern um das Organisationsteam, in die Aula gebracht und dort von Annemarie Pletl, Ursula Stober, Petra Baumgärtner und Gerhard Steppes-Michel (103 Jahre und bereits 61. Mal dabei), geschmackvoll arrangiert.

Vernissage in der Aula der Mittelschule Zwiesel

Eine ganze Woche dauerte die Vorbereitung zusammen mit dem Aufbau, bis letztendlich das „Aushängeschild“ die Kunstausstellung „Zwiesler Buntspecht“ bei der Vernissage am 02.08.2026, 260 Besucherinnen und Besuchern, in der Aula der Mittelschule Zwiesel präsentiert wurde. Vorsitzender Reinhard Wölfl hob bei seiner Ansprache die große Wertigkeit dieser Ausstellung hervor, die sich in Künstlerkreisen sowie bei der Stadt Zwiesel, in der näheren und weiteren Umgebung sowie in den Nachbarländern bereits einen hervorragenden Namen gemacht hat. Auch Annemarie Pletl hob die Schönheit der eingelieferten Werke hervor und spannte einen Bogen zu den liebenswerten Erlebnissen im eigenen Garten mit dem Amselnachwuchs sowie den wunderschönen Farben der Natur, die sie in den vielen Kunstwerken wiederfindet.

Besonders großes Lob ernteten die „Macher“ von Seiten der Ehrengäste, Markus Kerner, Geschäftsführer des Bayerischen Waldvereins, Karl-Heinz Eppinger, Bürgermeister von Zwiesel und Helmut Plenk, stellvertretender. Landrat, bei ihren Reden. Eberhard Kreuzer hielt eine bemerkenswerte Laudatio „in Memorian“ auf Siegfried Schriml, der heuer in der Sonderausstellung mit seinen Werken präsentiert wird. Seine der Öffentlichkeit präsentierten Gemälde und Skulpturen, verschönern nicht nur in Zwiesel und Umgebung prägnante Plätze sondern geben auch einen Eindruck seiner schier unerschöpflichen Schaffenskraft mit den unterschiedlichsten Materialien.

Sonderausstellung Siegfried Schriml

Ebenso ein weiteres „Highlight“ ist in der zweiten, auch hochkarätigen Sonderausstellung der Glasfachschule Zwiesel zu sehen. Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre künstlerischen, mit dem „Danner-Preis“ ausgezeichneten Werke. Das Motto der diesjährigen Sonderausstellung lautet „Freiheit?!“. Zu sehen sind zahlreiche, von den Studierenden gefertigte außergewöhnliche Glasunikate. Zwischendurch erklangen immer wieder die einfühlsamen Musikstücke von Yamina Shahin, Enkelin von Siegfried Schriml, gespielt auf der Trompete, begleitet von Sebastian Sifferlinger auf der Gitarre und untermalt von Niklas Obkirchner, perkussiv auf dem Schlagzeug.

Zum Schluss des offiziellen Teiles sprach Vorsitzender Reinhard Wölfl nochmals ein großes „Danke“ aus, an Annemarie Pletl, Diana Baumgartner, die für das Design zeichnete und stellvertretend für die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer an Evi Haller, „Sie alle haben wieder zum Gelingen dieser großartigen Ausstellung mit sehr viel Engagement und Herzblut beigetragen“. Er überreichte den Damen einen großen Blumenstrauß und Laudator Eberhard Kreuzer erhielt ein „flüssiges“ Geschenk. Nachdem der offizielle Teil abgeschlossen war, erklärte Vorsitzender Reinhard Wölfl die Kunstausstellung Zwiesler Buntspecht für eröffnet. Die vielen Gäste erfreuten sich an den ausgestellten Kunstwerken und am Buffett an Häppchen und Getränken. Einige von ihnen haben bereits ihr Kunstwerk gefunden.

von Marianne Hirschbold