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Die fleißigen Radler

Mit dem E-Bike zu den Schachten

Kombinierte Rad- und Wandertour des Wald-Vereins

Die fleißigen Radler
Die fleißigen Radler

Bei idealem Radlwetter starteten 30 Teilnehmer zur kombinierten E-Bike- und Wandertour des Wald-Vereins in Richtung Hochschachten. Mit dabei waren auch Gäste aus Deggendorf, Cham, Passau und sogar aus Fulda.

Vom Netto-Parkplatz aus führte die Strecke zunächst über Oberfrauenau zum Stausee, wo man eine erste kurze Pause einlegte. Der anschließende Anstieg verlangte den Teilnehmern trotz der kühlen Temperaturen einiges ab. Dank Turbo-Unterstützung erreichten jedoch auch die weniger geübten Radler problemlos den Fahrradparkplatz am Hochschachten. Nach rund 16 Kilometern und etwa 500 Höhenmetern war der anspruchsvollste Teil geschafft.

Fahrradparkplatz mit Wachhund Paco

Während die Räder von den beiden „Rad-Oldies“ Horst und Franz sowie dem kleinen Wachhund Paco gehütet wurden, machten sich die Teilnehmer zu Fuß auf den Rundweg „Wolf“. Der kurze Anstieg über den Hochschachten brachte manchen Wanderer mehr ins Schnaufen als zuvor die Auffahrt mit dem Rad. Oben angekommen, wurden die Teilnehmer jedoch mit einem herrlichen Ausblick belohnt.

Bohlensteig zwischen Latschensee und Kohlschachten (Schluttergasse)

Anschließend führte die Wanderung über einen Bohlensteig durch die sogenannte „Schluttergasse“ zwischen mannshohen Latschen zum Latschensee, dem größten der Hochmoorseen in diesem Gebiet. Im tiefbraunen Moorwasser leben weder Fische noch Frösche, dafür schwirrten schillernde Libellen über das Wasser. Durch den urwüchsigen Latschenfilz mit seinen typischen Moorfichten ging es weiter zum Kohlschachten. Unter einem der markanten alten Ahornbäume legten die Wanderer eine Brotzeitpause ein.

Viele Teilnehmer waren zum ersten Mal oder seit vielen Jahren nicht mehr auf den Schachten unterwegs gewesen. Für manche wäre eine längere Wanderung zu beschwerlich gewesen. Umso größer war die Freude darüber, dass die „Perlen im Waldmeers“ dank der E-Bikes nun wieder erreichbar geworden sind.

Hirschbachbrücke

Die lange Abfahrt ins Hirschbachtal erforderte nochmals volle Konzentration. Nach knapp 50 Kilometern und rund vier Stunden

unterwegs ließen die Teilnehmer die gelungene Tour bei Kaffee und Kuchen oder einer deftigen Brotzeit gemütlich ausklingen. Wanderwart Martin Weinberger bedankte sich besonders bei Leo Kolb für die Organisation.

Quelle: PNP, 18.05.206, S. 28